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2005

 

Die Preisträger des Jahres 2005 waren:


Dr. Heidemarie Kassens

Manfred Maletzky

Prof. Dr.-Ing. Günther Clauss

 

K.E.R.N.-Preis für zwei Schleswig-Holsteiner

und einen Hochschulprofessor der TU Berlin

 

Die Technologie-Region K.E.R.N. e.V. verlieh am 01.09.2005 zum siebenten Mal den im Zweijahres-Rhythmus ausgelobten und mit 10.000 Euro dotierten „Preis für Maritime Technologie“. Die Verleihung fand zum dritten Mal im Rahmen der internationalen InWaterTec-Messe in Kiel statt.

Im Jahr 2005 erhielten zwei Schleswig-Holsteiner und ein Hochschulprofessor der TU Berlin den Preis, der aus einem Geldpreis und einer Skulptur, geschaffen von dem schleswig-holsteinischen Künstler Günther Wiese, besteht. Die Laudatio auf die Preisträger und die Überreichung des Preises erfolgte in einem festlichen Akt durch den Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, Jost de Jager, den Hauptgeschäftsführer der IHK zu Kiel und Vorsitzenden der Technologie-Region K.E.R.N. e.V., Konsul Wolf-Rüdiger Janzen und das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Technologie-Region K.E.R.N. e.V., Dr. Frieder Henf.

Folgende Preisträger wurden für Ihre Verdienste im Bereich der maritimen Wirtschaft und Forschung ausgezeichnet:

§         Dr. Heidemarie Kassens, Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR, Kiel, für ihr wissenschaftliches Engagement, das es u.a. westlichen Forschungseinrichtungen ermöglicht hat, in russischen Gewässern zu forschen, und für die Vorbereitung zahlreicher deutsch-russischer Kooperationen.

§         Manfred Maletzky, geschäftsführender Gesellschafter der Fa. GISMA, Neumünster, für die Entwicklung von tiefwasserfähigen Unterwasser-Stecker-Verbindungen und seinen Beitrag zur Entwicklung einer deutschen Tiefwasser-, Öl- und Gas-Produktionstechnologie, für die es ein erhebliches Weltmarkt-Potential gibt.

§         Prof. Dr.-Ing. Günther Clauss, TU Berlin, Institut für Land- und Seeverkehr, Bereich Schiffs- und Meerestechnik, für sein Lebenswerk im Bereich der Meerestechnik und speziell für die Entwicklung eines Ölunfall-Bekämpfungssystems auf hoher See.

„Die K.E.R.N.-Region hebt mit diesem Preis die maritime Kompetenz in dieser Region und das hier vorhandene Know-how in den Unternehmen und der Wissenschaft hervor. Der Schiffbau, die Hafenwirtschaft, der maritime Maschinenbau und dessen Zulieferindustrie sind ebenso wie die maritime Forschung und Lehre an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Fachhochschule Kiel in der K.E.R.N.-Region in besonderer Weise konzentriert. Nicht zuletzt prägt auch der maritime Sport unsere Region“, sagte Dr. Frieder Henf, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Technologie-Region K.E.R.N. e.V., in einer Pressekonferenz anlässlich der Preisverleihung.

„Die Preisvergabe soll auch ein Ansporn für die Lehrenden und Lernenden an unseren Hochschulen sein, mit neuen Ideen und Technologien die deutsche maritime Verbundwirtschaft im teilweise stark verzerrten internationalen Wettbewerb an der Spitze zu halten und außerdem dazu ermutigen, mit neuen Technologien den Weg in den Markt zu wagen“, so Henf weiter.

Bedingung für die Preisvergabe ist eine technische Entwicklung, die bereits überregionale Anerkennung gefunden hat. Preisträger waren bisher 16 international anerkannte Persönlichkeiten, darunter mehrere Deutsche, ein Norweger und ein Russe. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch ein Preiskomitee, das hohen Sachverstand repräsentiert. Dies sichert die Qualität und das hohe Niveau des K.E.R.N.-Preises für Maritime Technologie.

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