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Demographischer Wandel weiterhin Thema in der K.E.R.N.-Region

Die Technologie-Region K.E.R.N. e.V. befindet sich in Liquidation (i.L.). Der Verein wurde zum 31.12.2008 aufgelöst.
Die Endabwicklung des Projektes Interreg IIIa wird weiterhin durch K.E.R.N. e.V. (i.L.) betreut.

In weiteren Förderangelegenheiten werden die Aufgaben nun von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Region Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön mbH wahrgenommen.

 

Als die Technologie-Region K.E.R.N. e.V. Ende 2003 mit dem Modellvorhaben „Lebensqualität ein Leben lang – Wirtschaftsentwicklung und Infrastrukturanpassung unter neuen demographischen Vorzeichen – Seniorenorientierter Wirtschaftsraum K.E.R.N.“ startete, war noch nicht viel zu hören vom demographischen Wandel oder gar von Potenzialen des Alterns. Das ist heute anders: Die zukünftig erwarteten Veränderungen der Bevölkerung – Alterung, Abnahme und Heterogenisierung – sind unter dem Schlagwort „Demographischer Wandel“ mittlerweile zu einem Thema auf der kommunal- und wirtschaftspolitischen Tagesordnung geworden. Dabei geht es nicht mehr um die Frage, ob es zu Wirkungen auf die kommunale und regionale Wirtschafts- und Infrastruktur kommen wird, sondern welche Handlungsfelder betroffen sein werden, zu welchen Zeitpunkten und in welchem Ausmaß.
Der Standortfaktor Demographie hat an Bedeutung gewonnen, der Wettbewerb um gute Konzepte läuft. Und die Sensibilisierung für das Thema trägt Früchte.

  

  

Die Technologie-Region K.E.R.N. e.V. hat ihre Aktivitäten in diesem Bereich mit Veranstaltungen wie der heutigen im Rahmen des Interreg IIIB Projektes A.S.A.P. unter dem Thema „Effiziente Verwaltungsstrukturen als Voraussetzung für eine erfolgreiche wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung ländlicher Räume im demografischen Wandel“ mit Partnern aus den Ostseeanrainerstaaten und in Deutschland mit Partnern aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern fortgesetzt.

Im Projekt A.S.A.P. arbeiten 38 Partner aus 7 Ländern rund um die Ostsee an Themen wie Verwaltungsreform, eGovernment, demographischer Wandel, Hochschulen als regionale Akteure.

Herausforderungen

Demographischer Wandel führt zu sich verändernder Bevölkerungszusammensetzung in ländlichen Gebieten

Wissensgesellschaft verlangt gut ausgebildete Menschen und wissensbasierte Dienstleistungen

Besondere Abhängigkeit ländlicher Gebiete vom öffentlichen Sektor


Inhalte

Umfassende Betrachtungsweise der größten Herausforderungen für ländliche Entwicklung im Ostseeraum („integrativer Ansatz“)

Internationaler Erfahrungsaustausch

Regionale Pilotprojekte in den Bereichen: effiziente Verwaltungsstrukturen, eGovernment, demographischer Wandel sowie Förderung der Zusammenarbeit von Universität und Region

Stärkung institutioneller Kapazitäten zur Entwicklung spezifischer ländlicher Strukturen und Strategien

Hilfe für öffentliche und private Dienstleister, sich den neuen Anforderungen anzupassen und für Universitäten, Partner der Entwicklung ländlicher Gebiete zu werden.

 

In der K.E.R.N.-Region gilt es, neue Konzepte oder auch Geschäftsfelder zu entwickeln, die es auch der Wirtschaft ermöglichen, sich auf die neuen bzw. veränderten Ansprüche der Senioren einzustellen. Dieses impliziert eine Anpassung von Dienstleistungen auf die Wünsche der Kunden. Das gilt für verschiedene prägende Wirtschaftszweige unserer Region.

 

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